Ursula Rutschi-Probst

Die Kirchgemeinde Olten stellt den Glauben ins Zentrum

Pfarrpersonen<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>98</div><div class='bid' style='display:none;'>2810</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>

Mit einer Filmpremiere stellte die Kirchgemeinde Olten ihre neu formulierten inneren Werte «Jesus Christus – unser Weg» vor. Gegen 250 Besucher kamen in die Pauluskirche und feierten den Start.
Tilmann Zuber,
Dass Christus das Zentrum der Kirche bildet, scheint selbstverständlich. In den letzten Jahren nimmt die Gesellschaft die Kirchen vor allem als soziale, karitative und kulturelle Institutionen wahr.

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Olten geht den umgekehrten Weg: Mit dem Motto «Jesus Christus – unser Weg» stellt sie den Kern des Glaubens ins Zentrum ihrer Arbeit und ihres Auftritts. In Zukunft wird der Glaubenssatz auf der Website, dem Briefpapier, auf Kugelschreibern, Druckerzeugnissen und Flyern stehen. Wie die Oltner Pfarrerin Katharina Fuhrer erzählte, kam der Vorschlag zum Slogan von einem Kirchenmitglied: Jesus Christus – unser Weg zu Gott! – das sei doch das, worum es im Christentum und in unserer Kirchgemeinde gehen sollte, meinte sie. Das leuchtete allen ein, und so wurde er zum Leitspruch.

Mit einer Filmpremiere und Vorträgen startete die Kampagne in der Pauluskirche. Gegen 250 Besucher kamen zum Auftakt. Jungregisseur Nicolas Waldvogel, der zurzeit die Central London Filmschool besucht, stellte die Kurz- und die Langversion seines Films vor. Er thematisiert das Leben in der Kirchgemeinde Olten. Er zeigt Senioren, Jugendliche, Ausländer, Freiwillige, Mütter und Berufstätige, die den Weg in die Kirchgemeinden finden. «Vielleicht werden wir den Film im Kino zeigen», sagte Bruno Waldvogel, Pfarrer in Wangen.

«Der Kern unseres Glaubens»
Doch warum betonen die Oltner Reformierten diese Glaubensaussage so dezidiert? «Jesus Christus ist das Kernstück unseres Glaubens», sagt Pfarrer Uwe Kaiser. All seine Wundertaten und sein Auftreten ergeben nur Sinn, wenn er der Messias sei. Für Bruno Waldvogel ist die Aussage nicht nur eine theologische. Das Motto zeige, wie die Kirche den Menschen begegnen soll. «Jesus war einer von uns. Er kannte «keine Berührungsängste und umarmte gerade die Ausgestossenen und Abgelehnten. Wenn wir das machen, wird der Glaube sicht- und erlebbar.»

Für Sascha Thiel, Pfarrer von Dulliken, ist «Jesus der Weg und die Wahrheit». Er biete «Orientierung in einer orientierungslosen Zeit», wo viele nach dem Sinn des Lebens fragen.
Gemeinsam auf dem Weg zu sein, ist für Katharina Fuhrer ein wesentliches Element von Kirche. «Wir alle sind eingeladen, die Weggemeinschaft Christi mitzugestalten», sagte die Pfarrerin. «Mit all unseren Talenten und Möglichkeiten.»
Bereitgestellt: 25.01.2018     Besuche: 40 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch