Andreas Wurzer

From Zero to Hero

181011_jugendlager_kandersteg-21 —  Impressionen aus dem Jugendlager in Kandersteg November 2018<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>429</div><div class='bid' style='display:none;'>5412</div><div class='usr' style='display:none;'>13</div>

Intensive Begegnungen und spannende Erlebnisse prägten das Jugendweekend der Gesamtkirchgemeinde Olten in Kandersteg vom 9.-11.11.18.
Cornelia Ingold,
Am Freitagnachmittag ging es mit 22 Jugendlichen und jungen Erwachsenen los. Vollbepackt versammelten sich die jungen Menschen aus allen vier Pfarrkreisen Dulliken, Olten, Trimbach und Untergäu am Bahnhof Olten und stiegen gut gelaunt in den Zug nach Kandersteg. Bei der Ankunft im Bergdorf war es bereits dunkel, aber beim Marsch der Kander entlang zum idyllisch gelegenen Lagerhaus des CVJM konnte man den wunderbar klaren Sternenhimmel und die verschneiten Gipfel ringsum bestaunen.

Das Weekend war geprägt von positivem Miteinander und gemütlichen Aktivitäten. Am Freitag boten Lieder aus dem Repertoire des Jugendgottesdienstes «Heartbeat» und ein fröhlicher Spielabend einen guten Einstieg. Am Samstag stand eine Wanderung an den Blausee auf dem Programm, mit grillierten Cervelats zum Mittagessen und Pommes vom Blausee-Restaurant als Überraschung dazu. Mit dem Bus ging es danach in die Kandersteger Eishalle, wo Eislaufen, Eishockey und Curling ausprobiert und genossen werden durften. Mit grossem Appetit wurde anschliessend das reichhaltige Raclette verspeist. Im Abendprogramm durften die jungen Lagerteilnehmenden ganz praktisch erfahren, dass ihr Beitrag zur Gruppe wichtig ist und niemand als Zero dasteht: Ihre Talente in Form von Mais-Chips machten buchstäblich einen Unterschied im Endprodukt.
Der Sonntag startete mit einem leckeren Brunch, gefolgt von einem gemeinsamen Gottesdienst. Mit feinsinnigen Gedanken zu Jeremia, der selbst vom Zero zum Hero berufen wurde, wurden alle ermutigt, die eigene Angst vor den nächsten Schritten zu überwinden. Das und sein Gottvertrauen machten Jeremia immer wieder handlungsfähig. Auch im Neuen Testament lässt sich das natürlich weiterverfolgen: die Menschen, die Jesus zu Jüngern berufen hatte, wuchsen an ihren Aufgaben. Alles, was zwischen den eigenen Zero-Gefühlen (und Tagen) und den Hero-Gedanken von Gott über die Menschen steht, hat Gott an Ostern aus dem Weg geräumt. In Erinnerung an diese Tat des «grössten Helden» Jesus Christus feierte zum Abschluss die Lagergemeinschaft zusammen das Abendmahl.

Und dann waren wieder ganz praktische Alltagshelden gefragt, als es um den Hausputz ging. Die fanden sich zum Glück in ausreichendem Masse, sodass alle pünktlich den Zug erwischten und am Sonntagnachmittag zufrieden und mit viel zu erzählen nach Olten heimkehrten.
Bereitgestellt: 19.11.2018     Besuche: 69 Monat 
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