Regula Eichelberger-Barth

Gratulation zum Katechetikabschluss

Heinz Däppen <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>36</div><div class='bid' style='display:none;'>7222</div><div class='usr' style='display:none;'>22</div>

Kürzlich konnte Heinz Däppen in der ref. Stadtkirche Solothurn seinen Fachausweis in Empfang nehmen. Heinz Däppen besuchte die 3 jährige oekmodula-Ausbildung und erteilt in unserer Kirchgemeinde bereits seit August 2017 Religionsunterricht an der Mittelstufe.
Wir gratulieren Heinz herzlich zum Abschluss der intensiven Ausbildungszeit.
Regula Eichelberger-Barth,
Danke, Heinz, dass du uns ein wenig Einblick in deinen neuen Beruf und in dein Leben gibst.

Was hat dir in deiner 3 jährigen Ausbildungszeit zum Katechet am meisten gebracht?
Ich kann eigentlich gar nicht so recht sagen was am wichtigsten war, es ist eigentlich die Summe von allem im Zusammenspiel.

Welche Reaktion eines Religionsschülers hat dich besonders beeindruckt?
Die Antwort auf meine Frage was ihnen am wichtigsten geworden sei nach einem Jahr 4. Klasse Unterricht, antwortete ein Schüler er hätte sich früher Gott als grossen Mann in einem blauen mit Gold geschmückten Kleid vorgestellt und einem grossen Hut. Er habe erkannt, dass Gott vielmehr in uns und in allem drin sei und so mache auch Nächstenliebe Sinn, weil ja Gott auch im Nächsten sei. Auf diese Aussage hat ihm die ganze Klasse beigepflichtet.

Was darf in deiner Tasche/deinem Rucksack für den Religionsunterricht nicht fehlen?
Meine Unterlagen und dabei vor allem das Präparation Formular ARIVA. Damit definiere ich das Thema der Lektion und stelle mir immer die Frage, welche Kompetenzen sollen die Kinder erlangen, welche Ziele muss ich dazu erreichen. Das ist so etwas wie der Fahrplan meiner Reise mit ihnen durch die Lektion.

An Gott glauben bedeutet für mich …
Frieden und Ruhe zu finden, seinen Geist in mir immer wieder zu erkennen, zu spüren.

Wenn ich ein Buch schreiben würde, wäre der Titel …
Du hast mich gerufen, hier bin ich.

Am Liebsten trage ich …
Blue Jeans

Meine liebste Jahreszeit ist …
Frühling und Herbst

Klimaschutz ist für mich …
ein vielschichtiges, zur Zeit viel zu emotional Thema. Ich weiss mit meinen Erstausbildungen in Chemie und Physik, so wie Kurzwellen Funktechnik zu viel, um alle Parolen zu glauben. Der erhebliche Einfluss der schwankenden Sonnenflecken und ihre erheblichen Auswirkungen auf die Wärmeabgabe der Sonne an die Erde, werden kaum beachtet. Aus dem Stöchiometrischen Rechnen der Chemie weiss ich aber auch welcher Blödsinn es ist fossile Energie intensiv zu nutzen. Ich trinke wieder vermehrt Wasser vom Hahnen, ohne klimaaktives CO2 in Form von Blötterli.

Was motiviert dich, dass du jede Woche engagiert die Herausforderung annimmst, das Fach «Religion» an der Schule zu unterrichten?
Ich habe in jungen Jahren die Liebe Gottes wie die Wärme der Sonne erlebt. Ich bin dankbar dafür mein ganzes Leben lang. Meine Motivation ist Dankbarkeit zu Gott.
Mit Kindern philosophieren sie mit Fragen zum Nachdenken bringen, erleben wie sie Gott für sich entdecken, jedes in seiner eigenen Art – könnte ich mir einen schöneren Beruf wünschen?

Bereitgestellt: 05.12.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch