Cornelia Ingold

De Samichlaus chont... er chont würkli - und er hed drü Eseli derby!

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So tönte es letzten Samstag beim Eindunkeln auf dem Vorplatz der evang.-ref. Johanneskirche in Trimbach. Die Kinder und Erwachsenen, die sich dort zahlreich ums muntere Feuer und den funkelnden Tannenbaum versammelt hatten, wurden nicht enttäuscht: ein eindrucksvoller Samichlaus, samt Schmutzli und drei Eseli, die ihrerseits rote Mützen trugen, hatten sich zum Chile mit Chind am 1. Dezember eingefunden.
Cornelia Ingold,
Nach einer stürmischen Begrüssung des Samichlaus durch die hocherfreuten Kinder trat dann der Piccolochor der katholischen Kirche Trimbach mit seinem neuen Dirigenten Johannes Rösch nach einer sehr langen Sommerpause wieder auf. Wie schön! Und welch stimmungsvoller Auftritt, in den bald auch die Besucherinnen und Besucher mit einstimmen durften.

Schliesslich zog die muntere Schar mit den in der Primarschule gebastelten Laternen gemeinsam hinter dem Samichlaus und seinem Gefolge in die katholische Mauritius-Kirche hinüber. Hier wartete der Samichlaus mit einer spannenden Geschichte auf, die von einem seiner Erlebnisse in einem eingeschneiten Dorf erzählte.

Die ökumenische Chile mit Chind-Gemeinschaft konnte so erfahren, dass manchmal ein alter Teekrug reicht, um Gemeinschaft zu stiften. Und dass dies ganz im Sinne von Jesus ist, der schon damals sagte «Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.» Diese Idee hat der allererste Samichlaus aufgenommen und seither möchte der Samichlaus den Menschen jedes Jahr zum Chlaustag die Gelegenheit geben, sich daran zu erinnern, wie schön es ist, miteinander zu teilen, was man hat, einander zuzulächeln und friedlich beisammen zu sein. Das konnten alle auch gleich praktisch umsetzen, bei Punsch, Zopf und Nüssli im Mauritiussaal, wo die Kinder dem Samichlaus ihre Versli vortragen durften. Er wurde fast nicht fertig mit Zuhören, so lang war die begeisterte Schlange. Advent – Gott kommt zu den Menschen. Nicht wir machen uns zu ihm auf, nein, er kommt uns entgegen. Was für ein aussergewöhnlicher Gott, dieser Gott von Jesus Christus.
Bereitgestellt: 03.12.2018     Besuche: 41 Monat 
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