Nicole Stuber

Passionsweg Tüfelsschlucht

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Ostern - mehr als nur Schoggihasen und Eiersuchen!

Das erste Projekt des Fördervereins Untergäu ist ein Passionsweg, welcher vom 15. bis 17. März in der Teufelsschlucht in Hägendorf die Bedeutung von Ostern thematisiert.
Dario Gheno,
Bericht von Fabian Muster, Oltner Tagblatt vom 9.2.18

Teufelsschlucht wird zum Kreuzweg

Hägendorf Neuer Förderverein der reformierten Kirche
Olten lanciert mit Passionsweg erstes Projekt

Letztes Jahr wurde mit dem Förderverein Untergäu ein neues Gefäss geschaffen,
durch das die reformierte Kirche Projekte mit gesellschaftlichen und kulturellem Hintergrund lancieren will, um «der Entfremdung zwischen Kirche und Gesellschaft entgegenzuwirken», heisst es auf der Website der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Olten. Der Verein wird nicht durch Kirchensteuern finanziert, sondern nimmt seine Tätigkeit durch Spenden, Legate, Schenkungen
und projektbezogenes Sponsoring auf.

Das erste Projekt ist ein Passionsweg, welcher vom 15. bis 17. März in der Teufelsschlucht
in Hägendorf die Bedeutung von Ostern thematisiert. Die Projektidee sowie die Schauspiel-Texte stammen von Bruno Waldvogel, dem reformierten Pfarrer aus Wangen bei Olten. Die Veranstaltung findet zwei Wochen vor Ostern während der Passionszeit statt. «Die Leute sollen wieder verstehen, wieso wir Ostern feiern», sagt Projektleiter Dario Gheno. Ursprünglich gehe es ja nicht darum, Schoggihasen und farbige Eier zu verschenken, auch wenn das ein sehr schöner Brauch sei.

Kreuzweg mit neun Stationen

Diese erste Initiative des reformierten Fördervereins tragen auch Katholiken und Christkatholiken aus der Region sowie die politische Gemeinde Hägendorf mit und ist damit ökumenisch geprägt. «Der Passionsweg ist so gestaltet, dass er Menschen unterschiedlichster Lebensalter, Kulturen und Religionen eine unserer grossen Erzählungen lebendig und unverkrampft näherbringt», heisst es im Projektbeschrieb. Der Kreuzweg wird neun Stationen umfassen, auf dem verschiedene Szenen wie Palmsonntag, Fusswaschung oder Abendmahl dargestellt werden. Die Besucher werden in Gruppen von höchstens 16 Personen den Weg begehen. Der Weg dauert rund 60 bis 90 Minuten. Laut Projektleiter Gheno ist der Erlebnisweg für bis zu maximal 1400 Leute ausgelegt an den drei Abenden, an denen er geöffnet ist. Unklar ist bislang noch, ob der Passionsweg auch am Samstagnachmittag, 17. März, und Sonntag, 18. März, von 14 bis 20 Uhr geöffnet werden soll. Dies hänge auch davon ab, wie sich der Vorverkauf entwickle, der seit Anfang Februar läuft, sagt Projektleiter Gheno. Um die Besucher nämlich besser steuern zu können, hat sich das Projektteam entschieden,

Tickets zu symbolischen Preisen zu verkaufen. Für Erwachsene kostet der Eintritt etwa drei Franken. Pro verkauftes Ticket geht ein Franken an den Verkehrs- und Verschönerungsverein Hägendorf, welcher die Teufelsschlucht unterhält.

Beim Eingang zur Teufelsschlucht wird es zudem auch ein Gastronomieangebot
mit moderaten Preisen geben, das öffentlich zugänglich ist. Das Budget der Veranstaltung beträgt rund 15000 Franken. Der grösste Teil wird durch Sponsoren abgedeckt, aber auch ein Crowdfunding sorgte für mehrere Tausend Franken sowie ein Beitrag des Fördervereins. Ebenso ist ein Grossteil der Helfer bereits zusammen. Gesucht werden derzeit noch zwei männliche Schauspieler oder Laiendarsteller und einige Helfer für die Kundenbetreuung.

Passionsweg in der Teufelsschlucht in Hägendorf vom 15. bis 17. März, Ticketverkauf via Onlineplattform Ticketfrog www.ticketfrog.ch/passionsweg sowie die Vorverkaufsstellen Bijouterie Maegli in Olten, SpiilEgge in Hägendorf und Migros im Egerkinger Gäupark.
In der Teufelsschlucht wird Mitte März ein Passionsweg mit neun Stationen aufgestellt.
Bruno Kissling
Bereitgestellt: 09.02.2018     Besuche: 8 heute, 70 Monat 
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