Nicole Stuber

Passionsweg in der Tüfelsschlucht

12<div class='url' style='display:none;'>/kg/untergaeu/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>349</div><div class='bid' style='display:none;'>3308</div><div class='usr' style='display:none;'>27</div>

„Jesus in der Tüfelsschlucht“, titelte der Gäu Anzeiger und wies damit auf ein ungewöhnliches Experiment hin, das der Förderverein Untergäu angesichts seiner frisch aufgenommenen Tätigkeit lanciert hatte.
Bruno Waldvogel,
Der Gedanke war einfach aber spannend: Warum nicht die biblische Passionsgeschichte von Palmsonntag bis Ostern in die fantastisches Kulisse der Tüfelsschlucht bei Hägendorf hineinpflanzen?
Rasch zeigte sich, dass die Idee auf breites Interesse stiess und sich zu einem ökumenischen Projekt ausweitete. Nach intensiven Vorbereitungen öffnete der Passionsweg seine Pforten am frühen Abend des 15. März. Entgegen allen Prognosen war das Wetter dem Unternehmen (meistens) wohlgesonnen. Pavillons und ein Gästezelt boten zusätzlich geschützte Räume, so dass niemand im Regen stehengelassen wurde.
Mehr als 500 Personen liessen sich in geführten Gruppen für den Passionsweg begeistern. Erwachsene und Jugendliche spielten an den neun abwechslungsreich gestalteten Stationen Szenen aus der Jesus-Geschichte. Nach dem Empfang beim Eintrittspavillon folgte man dem nächtlich beleuchteten Weg, hielt neben einem echten Esel beim Jerusalem-Tor inne, um einer begeisterte Jüngerin zuzuhören. Der nun folgende skeptische Pharisäer, der philosophierende Schuhputzer, Jesus selber beim Passahmahl, der hadernde Petrus, der von Selbstzweifeln zerfressene Pilatus, die rauen römischen Legionäre – all diese unterschiedlichen Szenen führten immer tiefer in das Geschehen hinein. Bis man zuletzt vom leeren Grab ins Andachts-Zelt gelangte, wo man verabschiedet wurde und die Bilder noch einmal etwas setzen lassen konnte.
Dario Gheno, dem Projektleiter, seinen beiden jugendlichen Helfern, Tobias Stuber und Kevin Blum, den vielen engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Schauspielerinnen und Schauspielern, sei an dieser Stelle von Herzen gedankt!
Stellvertretend für viele Echos aus dem Gästebuch dieser Eintrag: „Danke euch allen – der grosse Aufwand hat sich gelohnt! Sehr eindrücklich! Beste Einstimmung auf Ostern.“

Für das OK, Pfr. Bruno Waldvogel-Frei
Fotos: Christoph Hauser, Bruno Waldvogel,
Bereitgestellt: 24.03.2018     Besuche: 105 Monat 
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