Nicole Stuber

Ökumenischer Seniorennachmittag Hägendorf

P1120476a<div class='url' style='display:none;'>/kg/untergaeu/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>425</div><div class='bid' style='display:none;'>5314</div><div class='usr' style='display:none;'>27</div>

Herbstlicher ökumenischer Seniorennachmittag Hägendorf/Rickenbach
Susanna Hodel
Bei herrlichem Spätherbstwetter am Donnerstag, 25. Oktober, tröpfelten bereits ab 11.00 Uhr die ersten Gäste ein. Die ref. und die röm.-kath. Kirche von Hägendorf und Rickenbach lud, wie jedes Jahr, ihre Senioren zum Mittagessen und einem unterhaltenden Nachmittag ein. Wieder hatte Helen Meier eine fantastische Tischdekoration ersonnen, die tupf genau zu diesem Nachmittag passte. Kleine Apfelfraueli mit Nussköpfchen und farbigen Kopftüechli bevölkerten den Tisch, dazu brannten in verschieden grossen Einmachgläsern rote Teelichter.

Bald waren die Tische gefüllt mit erwartungsfrohen Menschen aus Hägendorf und Rickenbach. Was es wohl zu essen gab? Und mit welcher Unterhaltung sie nun überrascht werden? Die Auflösung liess noch etwas auf sich warten, denn zuerst wurden alle Anwesenden ganz herzlich durch die Leiterin des Vorbereitungsteams, Maria Fürst, willkommen geheissen. Ebenso herzlich wurden auch der katholische Pfarrer Konrad Mair und der reformierte Pfarrer Matthias Baumann, sowie der katholische Kirchgemeindepräsident Hans Trachsel begrüsst. Mit einem Gedicht wünschte sie allen einen frohen und geselligen Nachmittag. Das Tischgebet durch Pfarrer Mair fiel sehr kurz aus, er hatte es von einem Pfadfinder gelernt und die haben ja bekanntlich immer grossen Hunger! Paul Imhof und sein sehr gut eingespieltes Küchenteam unter der Leitung von Ursula von Arx, warteten nicht lange mit dem ersten Gang. Eine feine Flädlisuppe wurde serviert. Darauf folgte der Hauptgang mit Schweinsnierbraten, zweierlei Rüebli und Spiralen. Auch dieses Jahr wurde die Menüwahl sehr gelobt und der einte oder andere verlangte einen Nachschlag.

Jetzt wurde es Zeit für das Unterhaltungsprogramm. Zauberer Pedrini, alias Peter Bützer, betrat die Bühne. Mit viel Charme und noch mehr Wasser aus dem Ganges zauberte er gekonnt farbige Hasen, erratete gezogene Jass Karten, liess Rüebli und Hände mit dem Fallbeil köpfen und versteckte den Ehering von Pfarrer Baumann in einer Chips Schachtel. Dies alles vor den Augen des staunenden Publikums. Natürlich durfte auch dieses Jahr der Quiz um die älteste Teilnehmerin und den ältesten Teilnehmer nicht fehlen. Mit einem kleinen Präsent wurden Frau Greti Curti mit Jahrgang 1924 und bei den Männern, Ernst Wyss mit Jahrgang 1923 und Sales Hodel mit Jahrgang 1924. geehrt. Aus allen ausgefüllten Zetteln durfte dann die älteste Anwesende noch einen Trostpreis ziehen. Frau Edith Müller-Neeser war die Glückliche, die Kaffeegutscheine vom Seniorenzentrum Untergäu in Empfang nehmen durfte.

Nun war es an der Zeit zu danken. Maria Fürst stellte das Organisationskomitee, die Küchenequipe und das Serviceteam vor. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten dieses Anlasses mit einem Blumenstrauss für die geleistete freiwillige Arbeit.

Für den zweiten Block seines Auftrittes erschien Pedrini mit seiner Handorgel und in Begleitung von Raphaela Imboden mit dem Waschbrett und Susanna Hodel ebenfalls mit Handorgel. Schnell wurden noch zahlreiche Rhythmusinstrumente verteilt und bald schaukelte und schunkelte der ganze Saal zu Liedern wie, Fiesta Mexicana und es gibt kein Bier auf Hawaii. Die Mägen waren nun wieder bereit für Kaffee und eine Desserttrilogie aus einem Mini-Schoggi Mousse, Cremeschnitte und Royal Torte, ebenfalls in Miniformat.
Vor der obligaten Guetnachtgeschichte, bedankte sich Hans Trachsel beim Team für die tolle Arbeit und trug ein überaus lustiges Gedicht über die Gepflogenheiten von Pfarrer und Kirche vor. Susanna Hodel erzählte anschliessend aus der Geschichte des Spittelberghofes und was Elisabeth Pfluger Sagenhaftes über diesen Hof zu erzählen wusste. Die bekannte Volkskundlerin aus dem Gäu ist leider verstorben, wird aber in ihren Büchern und Geschichtensammlungen weiterleben. Danach verabschiedete Maria Fürst alle Gäste mit den besten Wünschen für Gesundheit und Glück auf ihren Heimweg. (SHO)
Bereitgestellt: 07.11.2018     Besuche: 24 Monat 
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