Nicole Stuber

Eichlibann Gottesdienst

Eichlibann-GD<div class='url' style='display:none;'>/kg/untergaeu/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>235</div><div class='bid' style='display:none;'>2021</div><div class='usr' style='display:none;'>27</div>

Ausserordentlich gut besucht war der von Pfarrer Bruno Waldvogel vom evangelisch-reformierten Pfarrkreis Untergäu und seinem Team organisierte und durchgeführte ökumenische Waldgottesdienst.
Imfriede Meier, OT,
Dieser fand bei prächtigem Hochsommerabendwetter auf dem dafür hervorragend geeigneten Rastplatz Eichlibann im Boninger Wald statt. Die beiden Pfarrherren, Bruno Waldvogel und Pfarrer Georg Baby Madathikunnath von der römisch-katholischen Kirchgemeinde Kappel-Boningen, verstanden es, den Gottesdienst in freier Natur für die Teilnehmenden zu einem Erlebnis werden zu lassen. Aufwertend mitgestaltet wurde der Waldgottesdienst von der Musikgesellschaft (MG) Boningen unter der Leitung von Eveline Leu (Cornet).

Eröffnet wurde der Gottesdienst von der Musikgesellschaft Boningen mit dem Choral No. 40, der Begrüssung durch die beiden Pfarrherren und den gemeinsam gesungenen drei Strophen des Liedes «Grosser Gott, wir loben dich». Einem Gebet, der Textlesung durch Pfarrer Georg Baby Madathikunnath und den wiederum gemeinsam gesungenen drei Strophen des Liedes «Was Gott tut, das ist wohlgetan, es bleibt gerecht sein Wille» folgte die
Predigt von Pfarrer Bruno Waldvogel.

«Wenn wir heute auf dem Rastplatz Eichlibann Gottesdienst feiern, müssen wir fast unweigerlich von den Alpen und den Bergen Eiger, Mönch, Jungfrau, Wetterhorn und Finsteraarhorn reden, die man über das Wiggertal hinweg in der Ferne bewundern kann und die doch gar nicht so fern erscheinen», leitete Pfarrer Bruno Waldvogel seine Predigt ein. Man könne einfach nicht anders, als über diese Gewalt aus Stein, Schnee und Eis zu staunen. Und wenn man oben war und über das Nebelmeer geblickt habe, dann würde man sich dem Himmel schon ein ganzes Stück näher fühlen. So, wie es auch dem Beter (Martin Luther) aus dem 121. Psalm gegangen sein müsse: «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? ...».

Nach der Predigt, dem Zwischenspiel der MG Boningen mit dem Choral No 30, einem Gebet, dem Lied «Ein feste Burg ist unser Gott» (Martin Luther), dem gemeinsam gebeteten «Vater unser», den drei Strophen des Liedes «Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen» und dem von den beiden Pfarrherren gespendeten Segen endete der erbauliche Waldgottesdienst offiziell mit dem Segen und dem Choral No 29.

Der Ansturm aufs Buffet mit einem erstaunlich vielfältigen Sortiment – durch Pfarreiangehörige selbst gebackenen Torten und Kuchen mit Kaffee, Mineralwasser und Wein – war beeindruckend.

Einen musikalischen Leckerbissen dazu spendete abschliessend auch die Musikgesellschaft Boningen mit dem Marsch «Gruss an die Bechburg» von Othmar
Walser und dem «Rumisberger Marsch» von Walter Joseph.

Bericht aus dem Oltner-Tagblatt.
Bereitgestellt: 30.07.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch