Nicole Stuber

ökumenischer Seniorennachmittag Hägendorf

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/kg/untergaeu/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-olten.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>43</div><div class='bid' style='display:none;'>2518</div><div class='usr' style='display:none;'>27</div>

Am 2. November war es wieder einmal soweit. Die ref. und die röm.-kath. Kirche von Hägendorf und Rickenbach lud ihre Senioren zum Mittagessen und einem unterhaltenden Nachmittag ein. Bei herrlichem Spätherbstwetter tröpfelten die Gäste ein. Die Tischdekoration Ton in Ton in violett und altrosa Tönen passte wunderbar zur Jahreszeit. Kleine Teelichter und Herbstgestecke rundeten den festlichen Rahmen ab.
Susanne Hodel,
Zur lieben Gewohnheit geworden ist der herzliche Empfang aller Gäste durch die Leiterin des Vorbereitungsteams, Maria Fürst, mit einem besinnlichen Gedicht. Sie wünschte allen einen frohen und geselligen Nachmittag. Frau Pfarrer Silvia Bolatzki und Hans Trachsel übernahmen die Begrüssung im Namen der beiden Kirchgemeinden. Nach dem obligaten Tischgebet durch Frau Bolatzki, liessen es sich die beiden nicht nehmen, mit ein paar Witzen die Gäste auf das bevorstehende Mittagessen einzustimmen.
Paul Imhof und sein sehr gut eingespieltes Küchenteam warteten nicht lange mit dem ersten Gang. Eine leuchtend orange Kürbissuppe wurde serviert. Darauf folgte der Hauptgang mit Fleischvogel, Kartoffelstock und Mischgemüse. Auch dieses Jahr wurde die Menüwahl sehr gelobt.
Nun war Zeit für das Unterhaltungsprogramm. Ein stämmiges Buuremannli mit einem Küchentuch versuchte sich vor der Arbeit zu drücken. Es war dies der Alleinunterhalter Perrin Jaquets alias Freddu Roggenmoser, ein Aargauer Original. Er verstand es in überaus witziger Weise den ganzen Saal in seine Erklärungen zum Eheleben, der Arbeitssuche und dem Wunsch nach Ausgang einzubeziehen. In der Pause ehrte Maria Fürst wie üblich die älteste Teilnehmerin und den ältesten Teilnehmer mit einem kleinen Präsent. Es waren dies bei den Frauen: Rosmarie Schmid mit Jahrgang 1925 und bei den Männern: Sales Hodel mit Jahrgang 1924. Nun war es an der Zeit zu danken. Maria Fürst stellte das Organisationskomitee, die Küchenequipe und das Serviceteam vor. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten dieses Anlasses mit einem Blumenstrauss für die geleistete freiwillige Arbeit.
Für den zweiten Block seines Auftrittes erschien Freddu mit einem Handörgeli und animierte den ganzen Saal zum Mitsingen. Es Buurebüebli man i ned oder der Schacherseppeli wurde gewünscht und sofort gesungen. Immer wieder erzählte Freddu Anekdoten aus seinem Leben. Diese sorgten für viele Lacher. Jetzt wurde es Zeit für Kaffee und Dessert. Ein warmes Vanillecreme-Himbeeren Dessert wurde aufgetragen und mundete vorzüglich.
Bald darauf erschien auch schon Freddu wieder, den sie in der Küche nicht gebrauchen konnten und plauderte wieder munter darauf los. Einmal flocht er Hans Trachsel in einen Witz ein. Ein anderes Mal musste Vreni Bangerter daran glauben. Aber beide machten spontan mit und es wurde viel gelacht. Nach der Verabschiedung von Freddu Roggenmoser, stellte Susanna Hodel das neue Buch von Elisabeth Pfluger vor, unserer bestbekannten Volkskundlerin aus dem Gäu. Ihr Buch heisst s’Gäu mis Gäu und nimmt sich vor allem der Dörfer im Gäu an. Auch Hägendorf ist mit mehreren Geschichten vertreten. Und so las Susanna noch 2 Gutenachtgeschichten vor. Als Überraschung und krönenden Abschluss dieses ökumenischen Seniorennachmittages wurde das, von Elisabeth Pfluger persönlich signierte, Buch unter allen Gästen verlost. Danach wurden alle Gäste mit den besten Wünschen von Maria Fürst verabschiedet. (SHO)
Bereitgestellt: 14.11.2017     Besuche: 15 Monat 
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