1982 hat die UNO den ersten Weltfriedenstag begangen. Am 21. September sind wir Menschen zum 45. Mal aufgerufen, Konflikte friedlich zu lösen. Frieden beginnt selten mit grossen Gesten. Er fängt dort an, wo wir einander zuhören, wo Streit nicht eskaliert, sondern ausgehalten wird. Als Kirchgemeinde sollten wir uns am Weltfriedenstag daran erinnern, dass der Auftrag zum Frieden nicht nur die Welt «da draussen» betrifft, sondern unseren Alltag: das Gespräch mit der Nachbarschaft, den Umgang mit Fremden, die Geduld in der eigenen Gemeinschaft. In unserer Kirchgemeinde ist der Wille zum friedlichen Miteinander besonders gefragt. Denn die neuen Strukturen und Zuständigkeiten haben für Verunsicherung gesorgt und Debatten angestossen, die nicht nur freundlich verlaufen sind. Deshalb erlässt unser Präsident Johan Post im Interview einen Appell zum respektvollen Dialog.
Nehmen wir den Weltfriedenstag zum Anlass für ein Gebet, ein Gespräch oder eine Geste der Versöhnung.
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Michael Schoger ist Vizepräsident unserer Kirchgemeinde und «freischaffender» Pfarrer, wie er sich selbst nennt. Im Interview äussert er sich über die Kirche als Gemeinschaft, in der füreinander, zueinander und miteinander gleichermassen von Bedeutung sind, und wirft einen Blick auf den Weltfriedenstag vom 21. September.
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Mitte August hat die «Spurensuche» begonnen, das neue Projekt unserer Kirchgemeinde für den Religionsunterricht in den höheren Klassen. Es setzt auf frei wählbare Module draussen oder in der Kirche anstatt auf Pflichtpräsenz im Schulzimmer. Dieser Wechsel kommt an, das Interesse an der «Spurensuche» ist gross, wie Doris Bürgi, Bereichsleiterin Kinder und Jugend, im Interview ausführt. Weiter verrät sie, welche Module ihr persönlich zusagen würden.
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Am 20. September feiern wir den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. In unserer Kirchgemeinde finden verschiedene Gottesdienste statt:
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Am 26. September kommt es in der Kirche Hägendorf zum «Orgeldialog». In dem Konzert treffen zwei Orgelwelten aufeinander: die grosse Kirchenorgel und ihre mittelalterliche Vorläuferin, die Portativorgel. Die Organistin und der Organist des Kirchenkreises Untergäu, Nóra Szabó und Mathias Sørbø, laden zu einem musikalischen Gespräch zwischen den beiden Instrumenten ein.
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Am 1. November findet in der Oltner Friedenskirche ein Zentralgottesdienst statt, an dem der Kirchenchor Untergäu in Begleitung eines Orchesters die Kantate «Gott der Herr ist Sohn und Schild» (BWV 79) von Johann Sebastian Bach aufführen wird. Neben Konzertbesuchenden sind auch Sängerinnen und Sänger willkommen, die den Chor verstärken möchten. Weiterlesen
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Vom 10. bis 17. Oktober wird im Kanton Solothurn erstmals eine Palliative Care Woche durchgeführt. In Olten und Solothurn finden während der ganzen Woche verschiedene Veranstaltungen statt. Auch unsere Kirchgemeinde bietet einen Palliative-Care-Dienst an: Marlis Schöni ist eine der Begleiterinnen, die schwerkranken, oft kurz vor dem Tod stehenden Menschen beisteht. Im Beitrag erzählt sie von ihren Einsätzen.
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Bevor wir Frieden mit anderen schliessen können, müssen wir ihn in uns selbst finden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit sich in Einklang zu kommen. Eine davon ist die Meditation. In unserer Gesellschaft wird sie heute oft als rein weltliche Anwendung praktiziert. Dabei geht etwas vergessen: Die stille Einkehr hat eine lange Tradition im Christentum. Anleitungen für Meditationen reichen bis zu den so genannten Wüstenvätern und -müttern ins vierte Jahrhundert nach Christus zurück. In der Kirche Dulliken findet wöchentlich eine offene Mediationsstunde statt. Wir haben eine davon besucht. Weiterlesen
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