Mensch im Zentrum - Interview mit Esther Graf
Kurz gefragt, persönlich geantwortet: Esther Graf im Gespräch über Leben, Kirche und Glauben.
Ursula Rutschi-Probst,
Wer bist du?
Esther Graf, verheiratet, drei erwachsene Kinder, ein Schwiegersohn, seit zwei Jahren pensioniert. Ich geniesse den Ruhestand, singe gern, mache gern Musik, bin gern kreativ und liebe meinen Garten
Was ist Kirche für dich?
Gemeinsam mit Menschen unterwegs sein auf dem Weg von Jesus Christus.
Wofür brennst du?
Für das Leben, das so vielfältig ist und das mich immer wieder überrascht, fasziniert und begeistert, weil ich in vielem Gottes Handschrift entdecke: in Begegnungen mit Menschen, beim Musik hören oder selber machen, in der Natur im Garten und im Wald. Das macht mich dankbar, bescheiden und ehrfürchtig gegenüber Gott, seiner Güte und Grösse. Und gleichzeitig macht es mich traurig, wie wir Menschen miteinander, mit der Natur und unseren Ressourcen umgehen. Ich wünsche mir, dass Gottes Reich in meinem und unseren Herzen mehr Raum bekommt und dass damit sein Friede auf Erden präsenter wird.
Was sollte ich nicht verpassen?
Den nächsten Gottesdienst inklusive Kirchenkaffee. Ich nehme immer einen inspirierenden Gedanken mit, tanke auf, geniesse das gemeinsame Singen und Hören und danach auch den Kafi und die Gespräche.
Dein Glaubensimpuls?
Ein inspirierendes Buch, das mich in letzter Zeit begleitet ist das von Barbara Dietz-Stilli: Experiment Stille. Da gibt es anregende Gedichte und Impulse. Es ist einfach ein wunderbares Buch.