Mensch im Zentrum - Interview mit Thomas Rutschi
Kurz gefragt, persönlich geantwortet: Thomas Rutschi im Gespräch über Leben, Kirche und Glauben.
Wer bist du?
Thomas Rutschi, verheiratet, drei Kinder im Alter von 26, 24 und 22 Jahren. Ich lebe in Trimbach und arbeite mit einem 80% Pensum als Allrounder bei einer Liegenschaftsverwaltung in Olten. In der Kirche arbeite ich als Leiter der Fachkommission Immobilien mit. In diesem Zusammenhang engagiere ich mich dafür, dass unsere Kirchgemeinde mit Eigenleistungen bei Bauprojekten Geld sparen kann. Als Freiwilliger sieht man mich in meinem Kirchenkreis auch bei vielen anderen Gelegenheiten. Mit meiner Frau zusammen habe die Verantwortung für das Archiv unserer Kirchgemeinde. Als Präsident des reformierten Gemeindevereins Trimbach bin ich zusammen mit dem Vorstand für die Organisation von «Chilefescht und «Johannesmärt» im Kirchenkreis Trimbach zuständig.
Was ist Kirche für dich?
Ein Ort der Gemeinschaft, an dem ich mit anderen meinen Glauben teilen und leben kann.
Wofür brennst du?
Ich brenne dafür, die knappen Ressourcen der Kirchgemeinde verantwortungsvoll einzusetzen – besonders im Immobilienbereich. Mir ist wichtig, dass möglichst wenig vom Kirchenbudget in den Unterhalt der Liegenschaften fliessen muss. Deshalb engagiere ich mich für vermehrte Vermietung unserer Liegenschaften, organisiere bei Renovationen, dass wir Eigenleistungen erbringen und versuche bei den Mitarbeitenden ein bewusstes Kostenverständnis zu fördern.
Was sollte ich nicht verpassen?
Unser Jubiläums-«Chilefescht» :-)
Dein Glaubensimpuls?
Ich mag die Crea-Gottesdienste in unserem Kirchenkreis besonders gerne: durch die moderneren Liedtexte und die Einführung zum Gottesdienstthema mit einem kurzen Anspiel spricht mich die Predigt oft direkter an als im traditionellen Gottesdienst. Und: nein, man muss sich dort nicht irgendwie kreativ betätigen (gerade kürzlich kam die Frage wieder auf…).