Beat Bachmann

Brenda neu im Team! Herzlich willkommen!

Brenda (Foto: Beat Bachmann)

Anfangs September hat Brenda Bosshard ihre Ausbildung als Sozialpädagogin in der Ref. Kirche Region Olten (Schwerpunkt Untergäu) gestartet. Im folgenden Interview stellt sie sich vor, erzählt was sie bei uns macht und welche Wünsche sie für die Kirche hat.
Beat Bachmann,
Brenda schön bist du bei uns im Team! Kannst du dich kurz vorstellen?

Ich heisse Brenda Bosshard, bin 30 Jahre alt und absolviere aktuell das erste Jahr meines Studiums zur Sozialpädagogin HF an der ICP Winznau. In meiner Freizeit bin ich gerne mit Freunden unterwegs, lese viel und bin ein absoluter Serien-Nerd. Einige in der Kirchgemeinde kennen mich bereits seit ungefähr acht Jahren.

Du bist schon länger aktiv bei uns. Wie bist du mit der Ref. Kirche in Kontakt gekommen und wo hast du dich bisher eingesetzt?


Durch eine gute Freundin, die damals in einer christlichen Band war, besuchte ich 2018 aus Neugier zum ersten Mal den Jugendgottesdienst Heartbeat. Zu diesem Zeitpunkt war ich selbst noch nicht christlich. Schon bald wurde ich Teil des damaligen Bar-Teams und half später auch beim Pop Up sowie 2019 im Adventure Camp mit. Danach folgte für mich eine längere Pause. Ein guter Freund lud mich später mehrmals zum Godi am Obig in Hägendorf ein, bis ich mich irgendwann selbst als Helferin darin wiederfand. Schritt für Schritt fand ich so selbst zum Glauben. Schliesslich ergab sich die Möglichkeit, mein Vorpraktikum für meinen Traumberuf in der Kirchgemeinde zu absolvieren. Seither durfte ich bei verschiedenen Angeboten wie der OMG Jungschi, Pop Up, dem World Café, dem Jugendtreff und verschiedenen Lagern mitwirken.

Du hast dich entschieden die Ausbildung zur Sozialpädagogin am ICP in Winznau zu machen? Was hat dich dazu bewogen?

Der Wunsch, Sozialpädagogin zu werden, begleitet mich schon seit meiner Jugend. Als ich mit etwa 14 Jahren in einem Kinderheim lebte, kam ich zum ersten Mal bewusst mit diesem Beruf in Kontakt. Dort machte ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen und erlebte, welchen Unterschied eine gute sozialpädagogische Begleitung machen kann. Daraus entstand mein Wunsch, selbst Menschen so zu begleiten, dass sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Mein Weg dorthin war nicht immer geradlinig, doch durch meine ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wurde mir wieder bewusst, wie gerne ich Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleite. Auf die ICP wurde ich durch eine enge Freundin aufmerksam und hatte schnell das Gefühl, dass die Schule zu mir passt.

Was begeistert dich an der kirchlichen Jugendarbeit? Welche Angebote oder Gruppen machen dir besonders Freude?

Mich begeistert vor allem, Zeit mit Kindern und Jugendlichen zu verbringen und ihnen etwas mitzugeben, das sie auch auf ihrem weiteren Lebensweg nutzen können. Ich finde es schön, meine eigenen Stärken einzubringen und gleichzeitig selbst immer wieder etwas von ihnen zu lernen. Natürlich gehören für mich auch die gemeinsamen Quatsch-Momente dazu. Besonders viel Freude machen mir die verschiedenen Lager und Weekends. Highlights waren für mich beispielsweise das Konflager im letzten Jahr sowie dieses Jahr das Konfweekend und Adventure Camp.

Was würdest du dir für die Ref. Kirche wünschen? Was wäre dein Traum von Kirche?

Mein Traum wäre eine Kirche, in der jeder Mensch willkommen ist, egal wo er gerade im Leben oder im Glauben steht. Mir ist wichtig, dass man einander mit Wertschätzung begegnet und auch Fragen oder Zweifel haben darf. Besonders für Kinder und Jugendliche wünsche ich mir, dass ihre Bedürfnisse gehört werden und noch mehr Angebote entstehen, die zu ihnen und ihrer Lebenswelt passen. Kirche sollte für mich ein Ort sein, an dem Gemeinschaft gelebt wird und jeder einfach sich selbst sein darf.
Bereitgestellt: 24.09.2026     Besuche: 78 Monat 
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